Ich lebe in einem Paradies

Ja das tue ich!

Ich bin gestern Abend gegen 7 aus dem Haus gegangen, statt den Fernseher anzuschalten. Das war die richtige Entscheidung. die Sonne schien, ein paar Wölkchen waren am Himmel zu sehen, und die Atmosphäre war einfach wunderschön, ruhig, angenehm. Ich habe mich frei gefühlt, glücklich die Möglichkeit zu haben hier zu leben. Und einfach zufrieden.

Ich bin demnächst fünf Tage im Urlaub. Ich freue mich auf diesen Urlaub! Ich werde 10 gute Freunde wiedersehen, werde eine für mich neue Stadt, ein neues Land kennenlernen, und werde wieder Englisch reden können.

Doch das bedeutet ebenfalls fünf Tage am Stück ohne wirklich allein zu sein. Gestern beim Spaziergang kam plötzlich der Gedanke auf „Das werde ich vermissen!“ Und gleich danach große Zufriedenheit, dass ich hier ein so schönes Leben habe. Obwohl ich mich wahnsinnig auf den Urlaub freue werde ich in den fünf Tagen auch mein Zu Hause vermissen. Was kann es eigentlich schöneres geben?!

Ich lebe in einem Paradies!Bild

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Auf in ein plastikarmes Leben!

Es gibt nichts gutes – außer man tut es… 😉

Ganz nach diesem Motto habe ich mich nun dem Weg in ein plastikarmes Leben verpflichtet. Ich will den ganzen unnötigen Verpackungsmüll einfach nicht mehr. Vor allem nicht in meinem Essen, aber auch nicht in meiner Wohnumgebung. Es ist wahnsinnig viel Plastik zusammengekommen und auch noch immer nicht alles verschwunden. Direkt hier auf dem Schreibtisch steht beispielsweise der Laptop.. der garantiert nicht verschwinden wird! – dann die Musikbox aus Plastik. Die wohl auch nicht verschwinden wird. Die Maus. Das Kabel der Lampe. Ein Locher – der wird demnächst durch einen Metalllocher ersetzt! Immerhin etwas. Mein Handy. Mein Füller – der kann wohl auch aussortiert werden. Ja das ist es.

Ich hab schon ziemlich viel ausgemistet und bin doch etwas stolz auf mich muss ich sagen 🙂 Meine Wohnumgebung ist abgesehen von Elektrogeräten tatsächlich ganz gut entplastifizierbar, einziges Problem ist das Geld mir neue Sachen anzuschaffen. Aber auch hierfür habe ich eine Lösung, die zumindest wesentlich umweltfreundlicher ist als neu zu kaufen und auch weniger kostet. Ich schaue mich auf Ebay Kleinanzeigen nach Alternativen für Kleinigkeit um! Gestern habe ich bereits eine Edelstahl Suppenkelle für wenige Euro gekauft, heute hole ich Holzkleiderbügel ab, außerdem Einmachgläser und einen Salz und Pfefferstreuer.

Auch wenn es noch eine Weile dauern wird bis ich alles was bisher aus plastik war ersetzt habe, bin ich in diesem Punkt sehr optimistisch! Ein größeres Problem ist für mich momentan der Lebensmitteleinkauf. Es ist wahnsinnig schwer dem Plastik aus dem Weg zu gehen! Der erste Einkauf in einem regulären oder auch Biomarkt mit offenen plastikgeschulten Augen ist ein ziemlich Schock. Und außerdem mit dem Gefühl verbunden neben Mehl und Zucker kaum etwas anderes plastikfrei erstehen zu können.

Glücklicherweise bin ich nicht die Einzige die dieses Projekt angeht und so findet man recht viele Informationen im Internet zu plastikfreien Alternativen 🙂 Auch in einem Forum bin ich auf jemanden getroffen der ebenfalls möglichst plastikarm lebt und mir einige Tipps geben konnte.

Heute habe ich übrigens Zitronenmarmelade aus den übriggebliebenen Zitronen von der Fachschaftsparty gekocht 🙂 Ich bin stolz auf mich – ich habe keine einzige der 15 Zitronen weggeworfen 🙂

 

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Selbstbeherrschung

Das ist eines meiner Hauptthemen glaube ich! Und etwas das mir irgendwie auch peinlich ist. Worum gehts genau?

Ich schaffe es in den meisten Situationen mich selbst zu beherrschen, heißt wenn ich für etwas einstehe, wenn mir etwas sinnvoll erscheint, wenn ich von etwas überzeugt bin, dann ist der Weg erstmal immer gleich. Ich häufe Informationen an. Internet, Bücher, Videos, usw sind nicht mehr vor mir sicher. Oft verkehre ich in Foren um in direktem Austausch zu anderen zu stehen.

Schritt 2 ist der Lebenswandel. Sei es beim thema Vegan, beim Thema Abnehmen, beim Thema Uni, beim Thema Plastic free. Ich trete in Aktion – tue etwas dafür. Und gerade mein Alltag in dem ich allei nur für mich bin ist von diesen Dingen bestimmt. Ich bin konsequent und schaue, dass ich mir trotzdem nicht zu viel auf einmal vornehme.

Soweit so gut. Das klingt alles recht vorbildlich, stimmts? Wo ist also der Harken?

Meine Selbstbeherrschung geht komplett flöten sobald ich mit Leuten, vor allem mit mehreren Leuten einen abend in Gesellschaft verbringe. Oft also auf Partys. Ob das thema Vegan, Abnehmen, oder Plastikfrei. Ist es erstmal abends so 8,9 Uhr und ich sitz in einer gemütlichen Runde vor einem Buffet – dann wars das mit meiner Selbstbeherrschung!! Was mir sonst echt nicht schwer fällt, mir Spaß macht, mir ein gutes Gefühl gibt – kurzum was ich wirklich gern mache und nicht als Verzicht betrachte!!! tritt plötzlich total in den Hintergrund. Ich fresse. Und saufe. Egal ob von Plastikschichten umhüllt, wieviel echt Sahne und Käse auch immer dabei ist, und welche Mengen…!!! Und auch selbst wenn ich die einzige bin die das macht…!!!! Es gibt kein Zurückhalten mehr!

 

Das ist grausam. Ich fühl mich jedesmal total schrecklich danach!!! Das soll aufhören – ICH WILL DAS NICHT MEHR!!!

 

Warum mach ich das also?

 

Vegane Muffins

Ich hab heut Schoko-Kirsch Muffins gebacken, weil Feiertag ist, weil ich in Backlaune war, weil Schattenmorellen übrig waren und ich das leere Glas brauchte um mein Entplastifizierungsprojekt weiter voranzubringen 😛

Eine Menge gute Gründe also für diese leckeren Muffins – für die man übrigens weder Sojamilch, noch anderes special vegan zeugs braucht!

Schoko-Kisch Muffins

Yammi 🙂 Die sind leicht klitschig, und sehr schokoladig, obwohl nur Kakaopulver drin ist.

 

Plastic everywhere…

Gosh… Irgendwie habe ich befürchtet, dass ich nicht grad wenig Plastik um mich herum hab. Wie viel es tatsächlich ist ist mir erst heut morgen bewusst geworden. Ich habe nun erst eine Stunde lang Plastik ausgeräumt und auf einer „To buy“ liste aufgeschrieben was ich neu kaufen muss. Der din A 4 Zettel ist voll. Vielleicht ist das besonders ein Studentenproblem… billiges Plastik, schön bunt.. zack gekauft. Mit einer Stunde ist es bei mir lang nicht getan. Morgen und übermorgen werde ich weiterräumen. Und dann? Wohin mit dem schönen bunten Plastik? Ich denke ich frage Nachbarn, Freunde, evtl geh ich auf einen Flohmarkt. Da könnt ich dnan mit etwas Glück auch einige plastikfreie Alternativen erstehen.

Ich fühle mich grade ehrlichgesagt mehr elend als gut. Ich hab das Gefühl total verseucht zu sein. Das ist wahrscheinlich echt übertrieben – obwohl ich befürchte fast nicht… habe mir gestern Abend plastic planet in voller Länge angesehen und es ist schon widerlich und gruselig! Ich denke das Statement des Autors Werner Boote „Bin ich der einzige der panische Angst vor Plastik hat???“ trifft es ganz gut.

Das hier wird wieder eine Sache für die meine „normalo“ Freunde mich belächeln – wie auch schon für die vegetarisch vegane Lebensweise von mir – und die meine Studenten Fachschaftsfreunde nur seufzend wahrnehmen – den meisten ist das ganze ebenfalls ziemlich präsent. Wirklich handeln tun die wenigsten.

Was bringt mich also zum Handeln? Mein Sinne Projekt. Die Umweltverschmutzung. Aber nicht nur das. Auch meine Gesundheit. Ich habe Zyklusstörungen hormoneller Art. Und zunächst hat mir die Ernährung die Augen geöffnet. Das war ein Grund für vegane Ernährung. Nun fühle ich mich ein bisschen Depp-like denn – Plastik scheint das wesentlich größere Problem sein! Obwohl vielleicht kann man beides auch gar nicht in Relation setzen. Klar – Plastik hat einen wesentlichen Einfluss auf die Endokrine – die menschlichen Hormone! Wir sind 53% weniger fruchtbar als vor Einführung des Plastiks heutzutage…!!!!!!

Gosh…

Aber auch Massentierhaltung und die ganzen Medikamente usw spielen natürlich einen Einfluss. Es ist also ne ganz gute Idee auf beides möglichst zu verzichten – eine Investition in meine Gesundheit, in die Umwelt und auch in das Sinne Projekt!

Hier meine Ausbeute einer Stunde Arbeit. Es folgen mindestens noch 2 Stunden. Müll hab ich bereits weggeschmissen, ein voller Müllsack gehört also eigentlich noch dazu. Das hier ist nur kram den ich evtl noch verschenken oder verkaufen werde. Auch meine Plastikflasche die ich vor 2 Tagen noch stolz präsentiert hab ist dabei ^^ habe mir nun eine Glasflasche bestellt

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Liebe und Dankbarkeit

Guten Morgen 🙂

Ich möchte euch gern etwas von meiner morning routine erzählen. Was ist das? Ich habe seit ein paar Wochen ein Ritual, in dem ich morgens von meinem Wecker wachwerde und dann erst einmal ca 10 Minuten habe um inne zu halten. Ich denke zunächst über drei Dinge nach für die ich dankbar bin. Das können Kleinigkeiten sein, oder auch größeres. Was immer mir in den Sinn kommt.

Anschließend erinnere ich mich an meine großen Ziele, die momentan 50 kg bis 26.6., 50 Euro im Monat sparen, und mit meine Uni projekte bis zum 26.6. sind. Dann überlege ich welche 3 Ziele ich für diesen Tag erreichen möchte um meinen großen Zielen ein Stück näher zu kommen.

Und seit einiger Zeit sende ich auch Liebe zu jemandem. Was heißt das nun? Nunja im Grunde ist es Eso kram 😉 Ich denke an jemanden, einfach jemand der mir halt so in den Sinn kommt (interessanterweise sind das oft Personen denen ich grad in dem Moment eben keine Liebe senden würde!) und dann tu ich es. Ich denke daran was die Person wohl grad macht (vermutlich schlafen…. muss ja nicht jeder so früh aufstehn) und wie sie dabei aussieht. Und dann wünsch ich ihr einfach einen schönen Tag. Denke wie ihr Tag wohl aussehen könnte und wünsch ihr einfach von Herzen alles Gute dafür. Das ist gar nicht so leicht!

Neu ist diese Routine, weil ich erst beschlossen hab sie nicht aufzunehmen. Ich dachte mir das wär ja quatsch, merken tut die Person davon nix und ich hab ja auch nichts davon. Dann hab ich aber gelesen, dass zum Beispiel Buddhisten, die diese Routine auch haben, dadurch, dass sie so viel mentale positive Gedanken in die Welt streuen viel besser mit sich selbst im Gleichgewicht sind. Liebe senden macht glücklich und ausgeglichen!

Plastikfreie Zone

Und schon wieder das nächste Projekt – Projekt Plastikfrei!

Wieso Plastikfrei? Das Plastik uns und unserer Umwelt nicht wirklich gut tut weiß wohl jeder irgendwo in seinem Unterbewusstsein. Konsumieren tun wir häufig trotzdem fleißig weiter. Mit meiner neuen offeneren Haltung für die nächsten 12 Monate ist das jedoch nicht mehr vereinbar. Ich bin in letzter Zeit häufiger auf Artikel über Plastik aufmerksam geworden und hab mich immer weiter informiert… Zu empfehlen ist auch der Film Plastic Planet von Werner Boote! Auch auf Englisch zu finden

Um sein Leben plastikfrei zu gestalten genügt es nicht die Plastiktüte im Supermarkt liegenzulassen und stattdessen Rucksack oder Jutebeutel mitzunehmen! Fast alles ist heutzutage in Plastik verpackt. Selbst Obst und Gemüse gibt es meist nicht plastikfrei zu kaufen…. Das meiste jedoch kann man ganz gut vermeiden, auch wenn man dann nicht viel Auswahl hat. Auch die Preise für einzelne Produkte sind natürlich dementsprechend höher, was gerade als Stundetin echt ärgerlich ist…

Trotzdem. Mit so arg viel Plastikmüll kann und will ich mich nun nicht mehr arrangieren. Es wird Zeit was zu tun. Helfen tun mir dabei verschiedene Blogs und Seitdem im Internet.

Zb

Die plastikfreie Einkaufsliste