Madness

Ich fliege nach England. Es ist beschlossene und gebuchte Sache. Oh. Mein. Gott. Ich habe heute zweihundert Euro ausgegeben, für eine Reise in eine Fernbeziehung. Madness.

Wir wissen nicht ob es funktioniert. Wir haben keine Ahnung ob es uns zu emotional wird. Wir wissen nicht einmal ob wir gut zusammenpassen. Mein Englisch ist noch ausbaubar und kann wohl so gerade als flüssig bezeichnet werden. Sein Deutsch ist praktisch nicht vorhanden.

Wir denken seit 9 Monaten aneinander. Wir schreiben seit 9 Monaten dass wir uns vermissen. Wir konnten bei unseren bisherigen 2 Treffen kaum die Finger voneinander lassen. Er hatte immer eine Freundin.

Ich schwanke immer wieder zwischen „hey was für ne geile Idee, die beste seit Langem!“ und „Madness..!!!!“

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Ich lebe in einem Paradies

Ja das tue ich!

Ich bin gestern Abend gegen 7 aus dem Haus gegangen, statt den Fernseher anzuschalten. Das war die richtige Entscheidung. die Sonne schien, ein paar Wölkchen waren am Himmel zu sehen, und die Atmosphäre war einfach wunderschön, ruhig, angenehm. Ich habe mich frei gefühlt, glücklich die Möglichkeit zu haben hier zu leben. Und einfach zufrieden.

Ich bin demnächst fünf Tage im Urlaub. Ich freue mich auf diesen Urlaub! Ich werde 10 gute Freunde wiedersehen, werde eine für mich neue Stadt, ein neues Land kennenlernen, und werde wieder Englisch reden können.

Doch das bedeutet ebenfalls fünf Tage am Stück ohne wirklich allein zu sein. Gestern beim Spaziergang kam plötzlich der Gedanke auf „Das werde ich vermissen!“ Und gleich danach große Zufriedenheit, dass ich hier ein so schönes Leben habe. Obwohl ich mich wahnsinnig auf den Urlaub freue werde ich in den fünf Tagen auch mein Zu Hause vermissen. Was kann es eigentlich schöneres geben?!

Ich lebe in einem Paradies!Bild

Auf in ein plastikarmes Leben!

Es gibt nichts gutes – außer man tut es… 😉

Ganz nach diesem Motto habe ich mich nun dem Weg in ein plastikarmes Leben verpflichtet. Ich will den ganzen unnötigen Verpackungsmüll einfach nicht mehr. Vor allem nicht in meinem Essen, aber auch nicht in meiner Wohnumgebung. Es ist wahnsinnig viel Plastik zusammengekommen und auch noch immer nicht alles verschwunden. Direkt hier auf dem Schreibtisch steht beispielsweise der Laptop.. der garantiert nicht verschwinden wird! – dann die Musikbox aus Plastik. Die wohl auch nicht verschwinden wird. Die Maus. Das Kabel der Lampe. Ein Locher – der wird demnächst durch einen Metalllocher ersetzt! Immerhin etwas. Mein Handy. Mein Füller – der kann wohl auch aussortiert werden. Ja das ist es.

Ich hab schon ziemlich viel ausgemistet und bin doch etwas stolz auf mich muss ich sagen 🙂 Meine Wohnumgebung ist abgesehen von Elektrogeräten tatsächlich ganz gut entplastifizierbar, einziges Problem ist das Geld mir neue Sachen anzuschaffen. Aber auch hierfür habe ich eine Lösung, die zumindest wesentlich umweltfreundlicher ist als neu zu kaufen und auch weniger kostet. Ich schaue mich auf Ebay Kleinanzeigen nach Alternativen für Kleinigkeit um! Gestern habe ich bereits eine Edelstahl Suppenkelle für wenige Euro gekauft, heute hole ich Holzkleiderbügel ab, außerdem Einmachgläser und einen Salz und Pfefferstreuer.

Auch wenn es noch eine Weile dauern wird bis ich alles was bisher aus plastik war ersetzt habe, bin ich in diesem Punkt sehr optimistisch! Ein größeres Problem ist für mich momentan der Lebensmitteleinkauf. Es ist wahnsinnig schwer dem Plastik aus dem Weg zu gehen! Der erste Einkauf in einem regulären oder auch Biomarkt mit offenen plastikgeschulten Augen ist ein ziemlich Schock. Und außerdem mit dem Gefühl verbunden neben Mehl und Zucker kaum etwas anderes plastikfrei erstehen zu können.

Glücklicherweise bin ich nicht die Einzige die dieses Projekt angeht und so findet man recht viele Informationen im Internet zu plastikfreien Alternativen 🙂 Auch in einem Forum bin ich auf jemanden getroffen der ebenfalls möglichst plastikarm lebt und mir einige Tipps geben konnte.

Heute habe ich übrigens Zitronenmarmelade aus den übriggebliebenen Zitronen von der Fachschaftsparty gekocht 🙂 Ich bin stolz auf mich – ich habe keine einzige der 15 Zitronen weggeworfen 🙂

 

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Plastikfreie Zone

Und schon wieder das nächste Projekt – Projekt Plastikfrei!

Wieso Plastikfrei? Das Plastik uns und unserer Umwelt nicht wirklich gut tut weiß wohl jeder irgendwo in seinem Unterbewusstsein. Konsumieren tun wir häufig trotzdem fleißig weiter. Mit meiner neuen offeneren Haltung für die nächsten 12 Monate ist das jedoch nicht mehr vereinbar. Ich bin in letzter Zeit häufiger auf Artikel über Plastik aufmerksam geworden und hab mich immer weiter informiert… Zu empfehlen ist auch der Film Plastic Planet von Werner Boote! Auch auf Englisch zu finden

Um sein Leben plastikfrei zu gestalten genügt es nicht die Plastiktüte im Supermarkt liegenzulassen und stattdessen Rucksack oder Jutebeutel mitzunehmen! Fast alles ist heutzutage in Plastik verpackt. Selbst Obst und Gemüse gibt es meist nicht plastikfrei zu kaufen…. Das meiste jedoch kann man ganz gut vermeiden, auch wenn man dann nicht viel Auswahl hat. Auch die Preise für einzelne Produkte sind natürlich dementsprechend höher, was gerade als Stundetin echt ärgerlich ist…

Trotzdem. Mit so arg viel Plastikmüll kann und will ich mich nun nicht mehr arrangieren. Es wird Zeit was zu tun. Helfen tun mir dabei verschiedene Blogs und Seitdem im Internet.

Zb

Die plastikfreie Einkaufsliste

 

 

 

Sich selbst achten

Ich habe mir ein Büchlein zugelegt in das ich nun regelmäßig Gedanken, Hindernisse, Probleme oder auch Erfolgsgeschichten eintragen möchte. Dinge die mich am Tag wirklich beeinflusst haben oder auch Kleinigkeiten die mir irgendwie wichtig oder besonders erschienen. Ein kleines Schatzbüchlein quasi.

So fing ich gestern an Dinge hineinzuschreiben und heute fällt mir beim drüberlesen auf, dass viele meiner aufgeschriebenen Dinge mit dem Thema Selbstachtung zu tun haben. Also… here we go!

 

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Selbstachtung mir gegenüber

Ich habe mir gestern eine Organic bottle zugelegt. Endlich. Im Grunde genommen natürlich kein großer Akt, aber getan werden muss er. Nachdem mir die Flasche im Rewe über den Weg lief war ich mehr als glücklich. So kann ich endlich vermeiden mir ständig neue Plastik PET Fläschchen zu kaufen.

Aber es gab auch einen weniger guten Punkt der mit Selbstachtung zu tun hat. Ich habe gestern vor Allem während ich in der Uni saß ständig auf mein Handy geschaut und gehofft, dass mir irgendwer schreibt. Dabei ist das eigentlich sogar Quatsch, denn mir wird tatsächlich häufig geschrieben! Und trotzdem schaue ich alle 2 Minuten auf mein Handy und hoffe… das lässt mich echt daran zweifeln, dass ich auch nur ein Fünkchen Selbstbewusstsein habe. Und Selbstachtung.. Und das ist scheiße. Denn Handygeschreibsel hat echt wenig mit der Realität zu tun! Mein Plan für heute ist also: Dem Handy weniger Beachtung schenken.

Selbstachtung beim Blutspenden

Ich war außerdem mit einer Kommilitonin beim DRK Blutspendetermin. Wir haben beide selbst gespendet und anschließend Interviews mit ehrenamtlichen DRK Mitarbeiterinnen geführt, sowie mit SpenderInnen. Das war ziemlich interessant, da es beim DRK keine geldliche Entlohnung gibt. Sowohl die Mitarbeiterinnen wie auch die SpenderInnen hatten während des Interviews ein Lächeln im Gesicht und strahlende Augen. Sie berichteten über Selbstachtung, über das Gefühl etwas gutes zu tun, über Menschen helfen und über Familie oder Freunde die ebenfalls spenden, über Kindheitserinnerungen und das „heimelige“ beim DRK. Eine Spenderin sagte sie fände besonders die urige alte Atmosphäre toll, und dass ihr die Gläser die es schon damals bei Oma gab und die bis heute jedesmal auf dem DRK Tisch beim Essen stehen einfach sehr wichtig sind.

Und auch ich empfinde all das ähnlich! Und auch ich möchte kein Geld bei einer anderen Organisation bekommen für mein Blut. Was für andere wie Blut spenden gegen nix rüberkommt, ist für uns eher Blut spenden gegen Selbstachtung. Interessant!

Unikontakte

Hallöchen 🙂

Ein Projekt meinerseits ist momentan das Projekt Kontakte in der Uni knüpfen!

Hört sich erstmal einfach an? Ist es auch!

Mein Problem war, dass ich zwei Jahre, also ganze vier Semester damit vertrödelt hab nur so nebenbei zu studieren ohnen nennenswert viele Kontakte zu knüpfen. Ich hatte meinen Lebensfokus lange Zeit in meiner Heimatstadt, bei meiner Familie und meinem festen Freund sowie meinem alten Freundeskreis. Richtig glücklich war ich damit allerdings nie. Nach meinem Auslandssemester habe ich nun beschlossen richtig in meinem Unistandort anzukommen! Und mehr Kontakte zu knüpfen. Da ich nun allerdings kein Ersti mehr bin, werden mir die neuen Kontakte nicht so in den Schoß gelegt!

Was also machen?

In die Fachschaft eintreten! Dort wirke ich seit zwei Monaten aktiv mit, bin mittlerweile in drei verschiedenen Gremien tätig, habe eine Fachschaftsparty mitorganisiert und natürlich gefeiert und bin nun das erste Mal zu einer WG Party als „einfach nur Freundin“ eingeladen! Sehr geil, ich freu mich wie Bolle!!! 🙂 Außerdem ist für das nächste Fachscftstreffen grillen auf meinem Lama und Alpakahof angesagt!

Mein Plan ist mich weiterhin zu engagieren und nun langsam aber sicher echte Freundschaften aufzubauen. Ich glaube ich bin auf einem guten Weg!

Projekt 50 kg bis zum 26.6.2014

Hallole 🙂

Ich wollte eigentlich erst über die Fachschaft schreiben, da gestern eine supergeniale Party „Die Uni muss brennen“ stattfand 🙂 Aaaber dann hab ich mich dazu entschlossen über mein 50 Kg Projekt zu schreiben! Wieso? Weil mir das Durchhalten grad schwerfällt und ich unbedingt durchhalten will!!!

Ich habe noch 20 Tage um mein 50 kg Ziel zu erreichen. Da ich ein eher kleineres Persönchen bin, bin ich mit 50 Kilo durchaus schlank, aber nicht abgemagert. Ich habe jahrelang 50 Kilo gewogen und mich damit absolut wohl gefühlt.  Den 26.6. hab ich mir ausgewählt, da wir dort Reunion haben, ich meine ganzen Erasmusleute wiedersehe und ich mich in meinem Körper 1. Pudelwohl fühlen will. 2. Wieder so aussehen möchte wie am Anfang des Auslandssemesters und 3. ich einen Kerl etwas neidisch machen will der blöd zu mir war 😛 Mein Projekt für Prag lautet dann nämlich ihn wissen zu lassen, was er alles verpasst… 😛

Bis dahin heißt es nun durchhalten! Ich nehme nun schon seit gut einem Monat ab und bisher auch recht erfolgreich. Ich bin jetzt bei 52,0 Kg und meine Hosen werden schon etwas schlabbriger, und ich fühle mich fit und gut!

Allerdings hatte ich gestern und auch heute unbeabsichtigte Ausrutscher. Ich darf 2x die Woche Süßes essen. Hab ich mir als Regel erlaubt. Und mit gestern und heute hab ich das nun für diese Woche schon getan! Heißt bis Montag nix Süßes mehr.

Da ich Angst hatte, dass ich das nicht durchhalte wenn ich es mir nicht vergegenwärtige hier nun der Eintrag dazu. Und das hilft sag ich euch!!! Sich Ziele machen, sie festhalten (Ich führe momentan ein Essenstagebuch) und bestimmte Regeln festhalten. Quasi einen Vertrag mit sich selbst abschließen. Außerdem die Tage diesbezüglich reflektieren – was ist gut gelaufen, was schlecht. Wie mach ich das morgen?

Und schon ist der Erfolg garantiert!

Was heißt das für mich heute?

Ich werde gleich mit meiner Freundin einen Salat essen und ein Wasser oder eine Schorle bestellen. That’s it.

Und nun bin ich mir auch sicher, dass das ein Genuss für mich wird und kein Verzichten 🙂

Machts gut, bleibt stark!

Moni